Aus- und Fortbildung

Ehrenamtlich Mitarbeiten

Ein gutes Herz und warme Hilfsbereitschaft allein reichen nicht aus, um ehrenamtlich bei der TelefonSeelsorge Trier mitzuarbeiten. Wer sich bewirbt, wird daher zunächst zu einem Auswahlverfahren eingeladen. Nach der Zulassung beginnt eine intensive einjährige Ausbildung mit sieben Samstagterminen von 11:00 bis 17:00 Uhr und drei Ausbildungswochenenden von Samstag 10:00 Uhr bis Sonntag 13:30 Uhr. Es folgen Hospitationen am Telefon und vier Supervisionstermine in den ersten beiden Praxismonaten.
Nach der Zulassung zum eigenverantwortlichen Dienst am Telefon folgen zeitnahe Gruppen- und Einzelsupervisionen.

Unsere Ausbildung orientiert sich am klientenzentrierten Konzept der Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers, das in Deutschland u.a. durch das  Ehepaar Tausch bekannt wurde und in vielen Bereichen psycho-sozialer wie auch kirchlicher Beratungsarbeit weit verbreitet ist.

Dabei steht das Vermitteln und Einüben von klientenzentrierten Haltungen an erster Stelle. Außerdem werden fachspezifische Wissensthemen und Gesprächsfertigtkeiten vermittelt.
Wir legen Wert auf eine offene, einfühlsame, belastbare, kritikfähige, flexible und auch religiös mit-suchende Sprachfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach Abschluss der Ausbildung arbeiten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigenverantwortlich am Telefon, schließen sich aber an bestehende Fortbildungs- I Supervisionsgruppen an.
Unsere Ehrenamtlichen rechnen mit zwanzig Stunden ehrenamtlichen Engagement im Monat (Telefondienste, Supervision, Fortbildung) als verbindliche Zusage für die ersten drei Jahre ihrer Mitarbeit nach der Ausbildung bei der Telefonseelsorge Trier.

Grundsätzlich gilt:
Ohne Supervision kein Dienst am Telefon!

Die Supervision zielt darauf, die eigenen Fähigkeiten zu einem hilfreichen Gespräch zu stärken, zu erhalten und zu erweitern, sich von belastenden Erlebnissen zu entlasten und sich ein möglichst breites, vorurteilsfreies und engagiertes Verstehen von Menschen in bedrängten Lebenslagen zu bewahren. Auch die regelmäßigen thematischen Fortbildungsangebote in Seminaren dienen der Erweiterung der eigenen Kompetenz.